September 2020

Das erste Audit der Casa Hubpünt

Die Casa Hubpünt wird im Spätherbst 2020 erstmals auditiert. Aus diesem Grund werden seit Wochen die Abläufe, Prozesse und Konzepte geprüft, Checklisten angepasst und Schnittstellen mit den anderen Abteilungen definiert.

Im Kanton Aargau obliegt dem Departement Gesundheit und Soziales (DGS) als Bewilligungs- und Aufsichtsbehörde die Überwachungsfunktion im Bereich der Qualitätssicherung für die Langzeitpflege.

Für die Umsetzung der Vorgaben in der Qualitätssicherung ist die Casa Hubpünt selber verantwortlich. Gegenüber dem DGS ist der Betrieb verpflichtet, jährlich den Nachweis seiner Qualitäts- und Leistungsfähigkeit zu erbringen. Der Kanton sorgt für eine standardisierte Auswertung des Qualitäts-Reporting, dass er der Casa Hubpünt zur Verfügung stellt.

Der Kanton sorgt auch für die regelmässige Durchführung von Audits, da er von Gesetzes wegen dazu verpflichtet ist, die Qualitätssicherung zu überprüfen. Diese Auswertungen (Qualitätsbericht) helfen unseren Betrieben ihre Arbeit an der Qualität weiterzuentwickeln und diese fördern zu können.

Das Erbringen der nötigen Nachweise und die Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen sind unter anderem Voraussetzungen für die Zulassung als Leistungserbringer.

Jede Institution der stationären Langzeitpflege wird alle vier Jahre auditiert. Das Audit wird von einer unabhängigen Auditstelle durchgeführt. Das Audit-Team besteht in der Regel aus zwei Fachpersonen: einem Auditor der Auditstelle (leitender Auditor) und einer Fachperson aus dem Bereich Langzeitpflege (Co-Auditor).

Bis zum Audit im Herbst 2020 werden alle Abläufe, Prozesse und Konzepte geprüft, Checklisten angepasst und Schnittstellen mit den anderen Abteilungen definiert. Die Dokumente werden gemäss dem neuen Layout der Sensato Gruppe angepasst und allen Mitarbeitenden via Intranet zur Verfügung gestellt.

Fünf Wochen vor dem Audittermin werden alle relevanten Dokumente in eine Cloud geladen, damit sich die Auditoren vorbereiten können. Darunter ist auch das Audit Tagesprogramm das von der Casa Hubpünt erstellt wird.

Das Audit dauert einen Tag und endet mit einem Kurzbericht in dem die Hauptergebnisse des Audits und der Antrag an die Steuerungsgruppe bekanntgegeben werden. Die Steuerungsgruppe ist paritätisch aus Vertreterinnen und Vertretern des DGS und der Leistungserbringer (VAKA) zusammengesetzt.

Etwa drei Wochen nach dem Audit erhält die Geschäftsleitung einen Entwurf des Auditberichts zur Stellungnahme. Wobei Bewertungen, Auflagen, Empfehlungen und Hinweise wie auch der Antrag nicht mehr geändert werden. Nur Anmerkungen zu missverständlichen Formulierungen oder Fehlern werden entgegengenommen.

Der weitere Ablauf nach dem Audit sieht vor, dass das Auditteam Bericht und Antrag an die Steuerungsgruppe «Qualität stationäre Langzeitpflege» des Kantons Aargau erstattet. Entscheide darf nur die Steuerungsgruppe treffen. Die Steuerungsgruppe kann einen Zwischenbericht oder ein Nachaudit verfügen. Über den Entscheid informiert das DGS die Casa Hubpünt schriftlich.

Franziska Jordi, ICT, QM & Administration

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