November 2020

«Die Bewohner sollen Vivimus als ihr Zuhause erleben.»

Flavia Petti, die erfahrene Leiterin Pflege und Betreuung, erklärt im Interview, was sie an der Arbeit mit älteren Menschen fasziniert.

Flavia Petti war bereits während ihrer Ausbildung als Dipl. Pflegefachfrau DN2 in einem Alters- und Pflegeheim als Teamleiterin tätig. Nach diversen Weiterbildungen und Erfahrungen als Teamleiterin arbeitet sie seit sechs Jahren in der Position Leitung Pflege und Betreuung, seit dem 1. Februar im Pflegewohnbereich der Casa Vivimus.

Ihre Freizeit verbringt sie gerne in der Natur, mit einem guten Buch und beim Yoga.

Flavia, was zeichnet den Pflegebetrieb der Casa Vivimus aus?
Wir legen grossen Wert auf eine ganzheitliche und einfühlsame Pflege, ein möglichst selbstbestimmtes Leben sowie auf fachkompetentes Pflege- und Betreuungspersonal. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner dürfen sich auf vielfältige Kontaktmöglichkeiten und eine wohnliche Atmosphäre freuen. Die gesamte Einrichtung ist sehr modern, die Zimmer sind sehr hell, freundlich, grosszügig und sehr komfortabel.
Eine weitere Besonderheit in «DasHaus» ist die Kombination aus altersfreundlichen Wohnungen und Pflegewohngruppen. Wenn der Pflegebedarf ansteigt, können die Mieterinnen und Mieter der Siedlung zu uns ziehen und dadurch in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

Wie sind die Pflegezimmer ausgestattet?
In den altersgerecht ausgestatteten Zimmern ist ein eigenes Badezimmer mit bodenebener Dusche und rutschfesten Platten integriert. Zur Möblierung gehören Pflegebett, Nachttisch, Tisch, Stuhl und Armlehnstuhl sowie ein geräumiger Einbauschrank mit Kühlschrank, Safe und Briefpostfach. Selbstverständlich können auch eigene Möbel mitgebracht werden. Sogar eine eigene Loggia gehört zu jedem der 18 Einzelzimmer. Weiter sind die Zimmer mit einer Notruf- und Brandmeldeanlage sowie einem Telefon-, Radio/TV- und Internetanschluss ausgerüstet.

Können Interessenten die Abteilung und die Zimmer besichtigen?
Ja, Besichtigungen sind nach vorgängiger Absprache möglich. Interessentinnen und Interessenten steht ein eingerichtetes Musterpflegezimmer zur Verfügung.
Gibt es auch Gemeinschaftsräume?
Wir haben verschiedene Aufenthaltsräume, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner sich unterhalten und gemeinsam Zeit verbringen können. Wir haben auf der Abteilung auch einen Aktivierungsraum, und es steht ein Fumoir zur Verfügung.

Wie wird die Aktivierung gestaltet?
Die Aktivierung ist ein wichtiger Bestandteil im Alltag älterer Menschen, da sie für eine bessere Lebensqualität sorgt. Es gibt ein vielfältiges Wochenprogramm, das Angebote wie Gedächtnistraining, Lesezirkel, Turnen, Singen usw. beinhaltet. Das Programm wird regelmässig auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner angepasst. Auch spontane Aktivitäten haben im Alltag Platz.

Wie ist die medizinische Versorgung gewährleistet?
Unsere Bewohnerinnen und Bewohner dürfen gerne ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt beibehalten. Auf Wunsch kann ein Hausarztwechsel zu unseren Heimärztinnen und -ärzten stattfinden. In Notfällen stehen unsere Heimärztinnen und -ärzte zur Verfügung. Bei Bedarf stellen wir natürlich auch gerne den Kontakt zu Fachärztinnen und -ärzten her.
Wir arbeiten eng mit den Ärztinnen und Ärzten zusammen. Die Heimärzte machen regelmässig auf der Abteilung Visite, was den Bewohnerinnen und Bewohnern den Besuch in der Arztpraxis erspart. Der enge Kontakt zu den Ärztinnen und Ärzten gewährleistet, dass wir rechtzeitig und fachgerecht auf Allgemeinzustandsveränderungen reagieren können.

Nun zu dir, Flavia. Was hat dich damals dazu bewogen, einen Pflegeberuf zu erlernen?
Ich wusste lange Zeit nicht, welchen Beruf ich erlernen soll und hatte mich für mehrere Fachbereiche interessiert. Letztlich hat mich die Arbeit mit älteren Menschen fasziniert. Es ist schön, ihnen zu helfen und ihre Lebensgeschichten zu hören. Nicht zuletzt kann ich vieles von den Seniorinnen und Senioren, die ich betreuen darf, lernen. Mittlerweile bin ich seit 16 Jahren im Pflegeberuf tätig.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
Ich bin Ansprechperson für alle Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige sowie Mitarbeitende. Ich nehme ihre Anregungen auf, unterstütze sie, biete Lösungen an und organisiere gemeinsam mit den Pflegemitarbeitenden den Alltag der Bewohnenden.Ich koordiniere die Zusammenarbeit sowie Schnittstellen mit interdisziplinären Diensten und achte darauf, dass ein reibungsloser Ablauf stattfindet, z.B. mit der Küche, Ärzten, Spitälern, Hauswartung, Reinigung etc.

Was ist dir wichtig bei der Pflege und Betreuung von betagten Menschen?
Dass die Bewohnenden Vivimus als ihr Zuhause erleben. Sie sollen sich wohl und sicher aufgehoben fühlen. Wir legen grossen Wert darauf, dass sie ihre Selbständigkeit und Würde beibehalten und ihr gewohntes Leben so weit wie möglich weiterführen können.

Was reizt dich an der Leitung der Pflege und Betreuung der Casa Vivimus?
Es ist sehr spannend und eine einmalige Chance, ein Zuhause für ältere Menschen von Grund auf aufzubauen, mitzuwirken und weiterzuentwickeln. Da sich die Philosophie der Casa Vivimus mit meiner Vorstellung vom Angebot «Wohnen im Alter» sowie meiner Pflegephilosophie deckt, habe ich mich dafür entschieden.

Was ist dir in der Führung der Mitarbeitenden wichtig?
Wir haben in der Pflege und Betreuung gemeinsame Ziele, die im Interesse der Unternehmung und in erster Linie zum Wohl der Bewohnenden stehen. Dabei ist jeder Mitarbeitende ein sehr wichtiger Teil, um diese Ziele zu erreichen. Motivation, Wertschätzung, Mitsprache und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden sind dabei wichtige Faktoren, die für mich in der Führung fundamental sind.

Was denkst du, sind die künftigen Herausforderungen in der Pflege und Betreuung?
Die Ansprüche der Gesellschaft wachsen, und wir werden immer älter. Die grosse Herausforderung besteht darin, ausreichendes und kompetentes Pflegepersonal zu finden. Diese Situation wird uns alle im Gesundheitswesen die nächsten Jahre beschäftigen.

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