Januar 2021

«Wir haben unsere Ziele im Jahr 2020 erreicht.»

Thomas Perroulaz, Geschäftsführer der Sensato Gruppe, blickt im Interview zurück auf ein turbulentes 2020. Das vergangene Jahr war stark durch die Pandemie geprägt. Dennoch konnte die Gruppe Erfolge verzeichnen und die Werte während der Krise stärken. Was erwartet die Gruppe im 2021?

Thomas Perroulaz, wie haben die Betriebe der Sensato Gruppe die Corona-Pandemie bisher erlebt?

Unsere Gäste sind im fortgeschrittenen Alter und zählen zur Risikogruppe. Der Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner hat für uns natürlich oberste Priorität. Zu unserem Konzept gehören aber auch Geselligkeit, Genuss und Unabhängigkeit. All diese Schlagworte mit der Pandemie zu vereinen, war und ist schwierig. Man darf bei all den Schutzmassnahmen nicht vergessen, dass Einsamkeit im Alter ein grosses Problem ist. Wir versuchen jetzt im Rahmen der Möglichkeiten und mit einem durchdachten Schutzkonzept aufrecht zu erhalten, was geht.

Wie gehen die Bewohnerinnen und Bewohner mit der Situation um?

Die Situation schlägt aufs Gemüt. Alle wünschen sich die Normalität zurück. Dennoch haben unsere Gäste Verständnis für die Einschränkungen in unseren Häusern. Dass unsere Bemühungen und unser Einsatz geschätzt werden, zeigte eine Bewohner-Umfrage im vergangenen Jahr. Die Zufriedenheit der Gäste war sehr gross und die Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich in unseren Betrieben sehr wohl. Dieses Ergebnis freut mich persönlich sehr. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei allen Gästen für das Vertrauen, das Verständnis und den Optimismus bedanken.

Was prägte das Jahr 2020 der Sensato noch?

Wir haben unsere Ziele für 2020 erreicht.

Im Frühling 2020 durften wir einen frischen und modernen Auftritt mit einer neuen Webseite lancieren. Im Sommer 2020 öffnete die Casa Vivimus ihre Tore.

Weiter konnten wir eine Reorganisation vornehmen, Hierarchien abbauen und die familiären Werte noch stärker verankern. Das Team ist zusammengewachsen und die Herzlichkeit in den Betrieben ist spürbar. Auch die Fluktuation ist dadurch gesunken. 

Die Auslastung ist weiter gestiegen. Dies ist in doppelter Hinsicht wichtig: Einerseits aus betriebswirtschaftlicher Sicht, andererseits kommt damit Leben in die Häuser und die Gäste haben noch mehr Möglichkeiten, Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen. Mit der Auslastung ist auch die Anzahl der Mitarbeitenden auf knapp 200 gestiegen.

Was erwartet die Sensato Gruppe im Jahr 2021?

Unser Fokus liegt, wie auch 2020, in der Projektentwicklung und im Wachstum. Ein paar neue Projekte sind bereits in der Pipeline. Ausserdem dürfen wir gerade mit mehreren Deutschschweizer Gemeinden Gespräche führen. Das Potenzial im Bereich Wohnen und Pflege im Alter ist gross, auch aufgrund der demographischen Entwicklung.

Zu guter Letzt hoffen wir, dass die Pandemie bald ein Ende findet und wir unseren Gästen wieder wie gewohnt ein abwechslungsreiches Programm bieten können. Unsere Seniorinnen und Senioren stehen im Zentrum unserer täglichen Arbeit. Sie haben ein genussvolles Älterwerden verdient.

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