Sensato AG
Generationenweg
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Wohnen im Alter

  • Es ist sehr anspruchsvoll, aus den vielen Angeboten die passende Wohnform fürs Alter zu finden. Hinzu kommt, dass der Mensch gerne an Bestehendem festhält. Durch diese und weitere Faktoren wird die Entscheidung hinausgezögert. Wir setzen auf das Prinzip Hoffnung - es wird schon alles gut. Als Folge davon können betroffene Senioren und Seniorinnen nicht mehr selbst entscheiden und müssen sich zum Zeitpunkt X mit einer beliebigen Alterslösung abfinden.

    Die Angehörigen leben womöglich weit weg oder sind beruflich stark eingespannt – da bleibt kaum Zeit für alltägliche Hilfestellungen der Eltern, Schwiegereltern oder Grosseltern. Wer sich frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzt, kann vermutlich selbst im hohen Alter deutlich autonomer leben und den Pflegeheimaufenthalt verhindern.

    Angebote ohne Dienstleistungsmöglichkeiten sollten kritisch hinterfragt werden. Senioren benötigen nicht nur Unterstützung zu Bürozeiten, sondern vermehrt abends oder am Wochenende. Die Dienstleistung muss rund um die Uhr auf Knopfdruck angefordert werden können.

    Andererseits sind Angebote mit All Inclusive-Charakter für Senioren und Seniorinnen ungeeignet. Die Aktivitäten des täglichen Lebens haben eine therapeutische Wirkung und sind deshalb sehr wichtig. Sie sollten solange wie möglich selbst ausgeführt werden.

    Geeignete Umgebung und Infrastrukturen:

    • Grundsätzlich eignen sich zentrale Lagen am besten fürs Wohnen im Alter. Gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist wichtig, damit ältere Menschen ohne eigenes Auto mobil bleiben. Hanglagen können mit Rollatoren oder Rollstühlen einschränkend sein.
    • Angebote wie Einkaufen, Therapie, Coiffeur, Arzt, etc. sollten möglichst niederschwellig und ohne Hürden erreichbar sein.
    • Treppen und Stufen sind zu vermeiden. Stürze sind im Alter eine grosse Belastung.
    • Das Schlafzimmer und das Bad sollten eher gross sein, während das Wohnzimmer etwas kleiner ausfallen darf.
    • Eine Notrufmöglichkeit am Handgelenk ist empfehlenswert, denn Stürze künden sich selten an.
    • Für schnarchende Menschen ist zwingend ein separates Schlafzimmer zu planen.

     

    Häufig gestellte Fragen:

    • Wie hoch darf der Anteil der Wohnkosten am Einkommen sein?

    Bei Erwerbstätigen bis zu 33 % des Einkommens. Bei Rentnern in Institutionen bis zu 66 % des Einkommens.

    • Warum sind die Kosten für Betreutes Wohnen höher als die einer Mietwohnung?

    Im Pensionspreis sind nebst den Mietkosten die Dienstleistungsbereitschaft rund um die Uhr, das Notrufsystem, alle Nebenkosten, verschiedene Allgemeinräume und Events enthalten.

    • Was ist, wenn ich in einem Betreuten Wohnen bin und pflegebedürftig werde?

    Wenn Pflegeleistungen bezogen werden können, werden diese als Spitex-Leistung an die Krankenkasse verrechnet. Pflege in der Wohnung ist daher keine Kostenfalle.

    • Wohnen im Alter: Eigentum oder Miete?

    Der Sinn von Wohneigentum im Alter ist sehr umstritten. Es gibt kaum steuerliche Vorteile im Vergleich zum Mietobjekt. Die Bindung zum Eigentum kann die flexible Anpassung an veränderte Bedürfnisse stark einschränken.

    Im Mietobjekt ist die Flexibilität deutlich höher und kann viel rascher den veränderten Bedürfnissen im Alter angepasst werden.

     

    Was kann ich vorsorglich in Bezug auf Wohnen im Alter tun?

    • Reden sie in der Familie und im Freundeskreis darüber! Wenn sie wissen, was sie nicht wollen, sind sie der Lösung bereits viel näher.
    • Schauen sie sich Angebote genau an. Kann ich Dienstleistungen auf Knopfdruck beziehen und wenn ja, welche? Kann ich ohne Auto noch mobil bleiben?
    • Was sind meine finanziellen Möglichkeiten? Wir empfehlen ihnen eine unabhängige Budgetberechnung. Diese sollte von Fachleuten für Wohnen im Alter erstellt werden.
    • Welche Orte kommen für mich in Frage – wo möchte ich alt werden?

     

    Johannes Martz, Geschäftsleiter Casa Güpf



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